Die Verkehrsinitiativen in Niederösterreich

Hier geben wir Ihnen einen Überblick zu den Hot-Spots niederösterreichischer Verkehrspolitik.

Problem des Klimawandels ist in der praktischen Planung der Moblitätsangebote noch nicht angekommen.
Nach wie vor werden hochrangige Straßen durch die Natur gebaut.
Bester Boden wird versiegelt und verdichtet.
Bahnen werden stillgelegt und der Busverkehr ausgedünnt.

Diese Homepage dient der Vernetzung
der zahlreichen Initiativen.

Wir laden zur ehrenamtlichen Mitarbeit für die
Entwicklung der Inhalte und der Organisation ein:
– Homepage-Betreuung
– Pressearbeit
– Koordination & Aktion

 

Das Verkehrswende-Team aus Niederösterreich

Kontakt: Karl Zauner
noe@verkehrswende.at · 02622 212 65

 

B38 – Umfahrung Zwettl

Region: Waldviertel

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Kurzbeschreibung: Die Umfahrung Zwettl verbindet auf einer Länge von 10,7 Kilometer die Straßen B38, B36 und L71. Die Strecke wird zu ca. zwei Dritteln dreistreifig, im letzten Drittel zweistreifig und niveaufrei ausgeführt. Vier große Brücken mit mehr als 200m Länge queren mehrere Flusstäler. Im Bereich Zwettltal wird ein Natura 2000-Schutzgebiet durchschnitten.

Baubeginn war im Herbst 2014, bis Ende 2017 soll die Umfahrung Zwettl in Betrieb sein.

Geplante Baukosten: 159 Millionen Euro (die erste Kostenschätzung 2011 lag bei 50 Mio. €…)

Kritik: Aus unserer Sicht ist die Umfahrung Zwettl viel zu groß angelegt. Es wäre möglich gewesen, nur ein Drittel der jetzt gebauten Umfahrungsstraße (3-4 km) zweistreifig zu errichten. Auch ein solches wesentlich kürzeres Projekt hätte die Altstadt tatsächlich entlastet. Die niveaufreie Ausführung verbraucht gegenüber einer kompakten Ausführung mit Kreisverkehren deutlich mehr Fläche und ist durch die höheren Geschwindigkeiten auch unfallträchtiger. Zahlreiche Einwändungen, die von uns bei der UVP-Verhandlung vorgebracht wurden, wurden nicht berücksichtigt (Lärmschutz auf den Brücken! Zerstörung von Naherholungsgebieten!). Die der Planung zugrunde liegenden 2-3 Prozent jährliches Verkehrswachstum halten wir für überhöht und zukunftszerstörend.

Wir haben Alternativen!

Das Waldviertel braucht einen Investitionsschub im Öffentlichen Verkehr!

  • Stundentakt auf der Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Gmünd
  • Internationale Züge auf der Franz-Josefs-Bahn (Wien–Budweis und Wien–Prag)
  • Verbesserung des Busverkehrs vorrangig am Wochenende im gesamten Waldviertel
  • Abendbus auf der Strecke Krems–Zwettl (20 Uhr ab Krems)
  • Verbesserung der Busverbindungen auf der Strecke Zwettl- Linz
  • Vereinfachung und Verbilligung der Tarife vo Schweizer Vorbild
  • Verbesserung des Bahn-Güterverkehrs auf den Strecken Wien-Zwettl und Wien-Waidhofen/Thaya. Derzeit ist das Teilstück Schwarzenau-Waidhofen/Thaya nicht in Betrieb, obwohl vorhanden)

Weitere Informationen:
Die Grünen Zwettl
Ewald Gärber
ewald.gaerber@gruene.at
zwettl@gruene.at
Web: https://zwettl.gruene.at/

 

Weinviertelbahn

Region: Weinviertel

Kurzbeschreibung: Im NÖ Landesverkehrskonzept 1991 forderte das Land noch die Reaktivierung der Strecke Enzersdorf – Poysdorf. Dadurch könnte Poysdorf an das Wiener Schnellbahnnetz angeschlossen werden.

Kritik: Von den alten Plänen ist jetzt keine Rede mehr. Viele der nun übernommenen Strecken sollen zu Radwegen umgebaut werden.

Wir haben Alternativen!

Erhalt des ÖBB-Personenverkehrs von Groß Schweinbart nach Bad Pirawarth: Diese Verbindung ist im guten Zustand und unverzichtbar für Pendlerinnen, SchülerInnen sowie Gäste des Kurhauses Bad Pirawarth. Im Zuge der Landesausstellung 2013 wurde auch viel Steuergeld für die Umgestaltung der Straßen zum Museumsdorf Niedersulz verwendet. Wir fordern, dass auch die Bahnstrecke zumindest für Ausflugs- und Gelegenheitsfahrten erhalten bleibt.

Tourismusprojekt „Eiserner Kanal“: In Anlehnung an Hausbootreisen auf Kanälen sollte das schon stillgelegte Schienennetz auf unterschiedlichen Routen und Richtungen mit Fahrrad-Draisinen befahrbar sein (mehrtätiger Urlaub). Die bestehende Draisinenstrecke Ernstbrunn–Asparn/Zaya könnte über Mistelbach nach Pirawarth und Dobermannsdorf und weiter nach Poysdorf bzw. Sulz verlängert werden.

Schnellbahn nach Poysdorf: Mittelfristig sollte die alte Forderung des Landes NÖ vom Land selbst aufgegriffen werden: Rund 9 Kilometer Schienen – im Eigentum von Niederösterreich – müssten erneuert bzw. wieder errichtet und elektrifiziert werden. Dann könnten Flügelzüge aus Wien direkt nach Laa/Thaya und Poysdorf fahren.

Umfahrung Maissau

Region: Bezirk Hollabrunn

Kurzbeschreibung: Die urspüngliche B4 verlief in Maissau gerade einmal 400 Meter durch verbautes Gebiet. Dafür wurde eine Umfahrungsstrecke von insgesamt 16,1 Kilometern Gesamt errichtet. Die Neubaustrecke ist dabei 5,6 Kilometer lang, hinzu kommen zwei Bestandsstrecken mit 10,5 Kilometern Länge zusammen. Landeshauptmann Pröll hat sich bereits im Juni 2012 für die frühzeitige Verkehrsfreigabe feiern lassen.

Kritik:  Mit dem PPP-Modell lagert das Land den Bau und für 28 Jahre den Betrieb der 16 Kilometer langen Straße an ein Firmenkonsortium aus. Der Landesrechnungshof kritisiert nun jedoch, dass die Wirtschaftlichkeit des Modells für die Umfahrung Maissau im Vergleich zu einem konventionellen Bau nicht nachgewiesen werden könne. Ein Landtagsbeschluss aus dem Jahr 2010 besagt aber, dass in Form eines PPP-Modells nur gebaut werden dürfe, wenn es günstiger für den Steuerzahler komme.

Geplante Baukosten: Die voraussichtlichen Gesamtkosten des PPP-Projekts Umfahrung Maissau werden bei über 78 Millionen Euro liegen, wobei der Landesrechnungshof kritisiert, dass eine direkte Errichtung billiger gewesen wäre.

Traisentalbahn

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Region: St.Pölten / NÖ

Traisentalbahn_2015-07-15-16.08.47_1000pxKurzbeschreibung: Die ÖBB/NÖVOG hat mit der Fahrplanänderung im Dezember 2014 an der Traisentalbahn vier Haltestellen geschlossen. Diese wurden in der Vergangenheit nur sporadisch (2x täglich) bedient, nun aber ganz still gelegt. Rund 1.300 potenzielle Fahrgäste sind betroffen.

Kritik: Es wurden die Regionalzüge aus dem Fahrplan gestrichen, nur die REX Züge bleiben über, diese halten aber an eben diesen vier Haltestellen nicht. Das Fahrgastpotential entlang der Traisentalbahn bleibt ungenutzt. Zum Schaden der Bevölkerung der Region.

Den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen bleiben Lippenbekenntnisse, das Gegenteil wird von Politikern und BMVIT gemacht. Es wurden keine ausreichende Untersuchungen angestellt, den Verkehr mit Maßnahmen im öffentlichen Verkehr zu bewältigen

Wir haben Alternativen!
  • Bedarfshaltestellen
  • Durchforsten der Fahrzeitreserven (bis zu 29 Min!) um schnellere Verbindungen zu schaffen
  • Verstärkungszüge zu Stoßzeiten (SchülerInnen)
  • Lösung für die Zugsverbindung Hainfeld–Schrambach

Traisentalbahn_2015-07-15-16.08.26_1000pxWeitere Informat   onen:
Verein Lebenswertes Traisental
Ing. Franz Bertl
franzbertl54@gmail.com
0660 / 21 00 901
Web: www.s34.at

S1 – Lobau-Autobahn

Region: Marchfeld/Weinviertel

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKurzbeschreibung: 19 km ökologischer und ökonomischer Wahnsinn – das ist die geplante Lobau-Autobahn. Mit diesem Stück Autobahn durch den Nationalpark Donau-Auen soll der so genannte „Regionenring“, die Autobahnumklammerung von Wien und St. Pölten, geschlossen werden. Abgase von 60.000 Fahrzeugen täglich – nur 100 m entfernt von Wohnhäusern, nahe an Schulen und Kindergärten. Die Lobau-Autobahn ist Teil eines europaweiten Straßenbauprojekts im Rahmen der “Transeuropäischen Netze” (TEN-V) – zum Nutzen der Frächter und obwohl eine entsprechende Nord-Süd-Verbindung für den Auto- und LKW-Verkehr in der Slowakei seit bald 20 Jahren besteht!

S1_Lobau-Autobahn_Hier verbrenntKritik: 8,5 km der Lobau-Autobahn sind besonders zerstörerisch angelegt: Sie würden als Tunnel durch den Nationalpark Donau Auen führen, Grundwasser und ökologisches Gleichgewicht wären enorm bedroht. Laut Wiener Umweltanwaltschaft (und sogar laut Asfinag!) wird es zu keiner Entlastung der betroffenen Ortschaften kommen. Auch die Wiener Südost-Tangente wird nicht entlastet. Außerdem wächst „dank“ dem zu erwartenden steigenden Autoverkehr der Druck, weitere Autobahnen und Schnellstraßen zu bauen: Die A23-Spange Aspern/Stadtstraße Hirschstetten und die S8 (die Marchfeld-Autobahn) bekommen ihren fragwürdigen Nutzen erst durch die Verbindung mit der Lobau-Autobahn.

S1_Lobau-Autobahn_S1_StreckengrafikDie Donau Auen zwischen Wien und Bratislava sind nicht umsonst ein Nationalpark – ein sensibles, streng geschütztes Ökosystem. Ein derartig dramatischer Eingriff wie das Bohren von 2 Tunnelröhren mit 15 Meter Durchmesser gefährdet den Grundwasserhaushalt der Lobau und den gesamten Nationalpark.


Geplante Baukosten:
Während der Planungszeit sind die Angaben der Asfinag stetig gestiegen. Während die Autobahnbauer nun offiziell 1,8 Milliarden Euro angeben, erwarten wir tatsächliche Kosten von rund 3 Milliarden Euro exklusive Finanzierungskosten.

 

Wir haben Alternativen!

S1_Lobau-Autobahn_am_wasserIn Zeiten von Wirtschaftskrise und Spardruck ist es völlig unverständlich, 3 Milliarden Euro in ein einziges Straßenprojekt zu buttern. Dazu kommen in der Folge Kosten für Erhaltung und Sanierung, Finanzierungskosten und die Kosten durch Verkehrsunfälle. Laut einer Studie des IHS bringt es der österreichischen Wirtschaft kaum etwas, wenn Steuergeld in Autobahnen fließt. Ein Steuereuro in die Schiene investiert bringt dreimal so viel! Denn Autobahnen beschleunigen die Zersiedelung, schwächen die lokale Wirtschaft und führen dazu, dass immer mehr Menschen zu PendlerInnen werden.

Wer intelligente Mobilität für die Menschen in der Ostregion will, investiert in den öffentlichen Verkehr und in intelligente Regionalentwicklung!

Weitere Informationen:
Plattform Zukunft statt Autobahn
Axel Grunt
info@zukunft-statt-autobahn.at
0680-2379245
Web: www.zukunft-statt-autobahn.at

 

Radlobby in Niederösterreich

 

Radlobby-Logo_472pxUnsere Ziele

Als gemeinnütziger, überparteilicher Verein setzen wir uns für die Förderung des  umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad  im Alltag ein.

  • Erhöhung des Radverkehrsanteiles
  • Für ­nachhaltige Mobilität
  • Für die Berücksichtigung des Radverkehrs bei Straßenbau und Gesetzgebung
  • Für attraktive Radverkehrsverbindungen
  • Für sichere und praktische Fahrradabstellanlagen
  • Interessensvertretung der Radfahrer.innen

20151113-Radlobby-in-NÖUnsere Forderungen
an die NÖ Landesregierung

Ein zuständiger Landesrat für den Radverkehr

Derzeit ist kein Landesrat für den Radverkehr zuständig. Planung, Wegbau, Entscheidung, ­Finanzen und die Verantwortung liegt bei den Gemeinden.

Landeszuständigkeit für den Radverkehr außerhalb der Ortsgebiete

Innerorts sollen die Gemeinden den Radverkehr ­verantworten. Außerorts soll das Land zuständig sein, damit gute Ort-Ort-Verbindungen garantiert sind.

Radverkehrsbudget wie in Vorarlberg

Das Land Vorarlberg investiert in den Radverkehr jährlich ~4x soviel wie Niederösterreich. Wir schlagen vor, bis 2017 das Radverkehrsbudget des Landes NÖ auf 15 Mio € anzuheben.
Zum Vergleich: Für mehr gefährlichen und klimazerstörenden ­Auto­verkehr stehen in NÖ im Jahr 380 Mio € zur ­Verfügung – alleine für B+L-Straßen! Autobahnen sind nicht eingerechnet.

5 „Radwegmeistereien“ für ­Niederösterreich

Für die konsequente Planung, Sanierung und Pflege der Radrouten sowie für alle Aktivitäten zur Radverkehrsförderung braucht es verbindliche Strukturen und qualifizierte Mitarbeiter.innen.
Zum Vergleich: Für die Perfektionierung des Auto­verkehrs arbeiten in NÖ 3000 Mitarbeiter.innen und es gibt 65 Straßenmeistereien.


Radlobby-Logo_472px Radlobby-Aktivitäten
  • Aufbau von Radlobby-Gruppen in Gemeinden
  • Dokumentation der Rad-Infrastruktur
  • Gespräche mit Politik und Behörden
  • Pressearbeit und eigene Medien
  • Mitarbeit bei der Zeitschrift “Drahtesel”
  • Infostände und Fahrrad-Kundgebungen
  • Kooperation mit anderen Organisationen
Radlobby-Logo_472px Für Mitglieder
  • bieten wir 4x im Jahr die Zeitung „Drahtesel“
  • Veranstaltungen & Radausflüge
  • Optionaler Versicherungsschutz über ARGUS – Die Radlobby
    Rechtsschutz · Haftpflicht · Unfall
    Fahrraddiebstahl
    https://www.radlobby.at/versicherungen
  • Mitgliedervorteile

Fahrradhändler.innen und andere Betriebe geben Radlobby-Mitgliedern verschiedene ­Ermäßigungen – bis zu 10 %. Hier finden Sie unsere Vorteilspartner: https://www.radlobby.at/radhandel (Seite noch im Aufbau)

Umfahrung Mistelbach

Region: Weinviertel

Umfahrung Mistelbach - Plan Landesregierung LandesHomepage B_40_B_46_UF_Mistelbach_PlanKritik: Der Öffentliche Verkehr im Weinviertel ist generell unterdurchschnittlich. Das Ergebnis: Die Bezirkshaupt- und Schulstadt  Mistelbach ist stark vom Autoverkehr belastet

Die Errichtung der A5, der Nord-Autobahn, hat die Lage keineswegs gebessert!

Nun soll Mistelbach weiträumig umfahren werden: für die Nord-Süd-Achse im Zuge der B 46 und in West-Ost-Richtung im Verlauf der B 40

Einmal mehr setzt die Landespolitik nicht auf gezielte Verkehrsentlastung sondern auf das überholte Prinzip Straßenbau. In diesem Fall außerdem lückenhaft: Große Verkehrserreger wie das Einkaufszentrum M-City, das Weinviertelklinikum, oder der neue Gewerbepark bei Wilfersdorf sind nicht an die Umfahrung anbebunden. In der M-City gibt es nicht einmal eine Busstation!

Und: Die Benützung der geplanten Umfahrung würde viele Wegstrecken erheblich verlängern.

Kosten: 116 Mio. €

Wir haben Alternativen

Um diesen Betrag könnte man zahlreiche Eisenbahnkreuzungen durch Über- oder Unterführungen und durch bessere technische Sicherung  entschärfen.

 

„KRUMPE“, Lokalbahn Obergrafendorf – Gresten

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Region: Bezirk St. Pölten/Land, Melk, Scheibbs

Kurzbeschreibung:  Zerstückelung der Strecke; Abriss und Verkauf von Teilstrecken:

  • GRESTEN – WIESELBURG umgebaut auf Normspur; Güterverkehrsbetrieb
  • WIESELBURG – RUPRECHTSHOFEN Betrieb als Mostviertler Schienenrad (Radtraisine)
  • RUPRECHTSHOFEN – ST. LEONHARD – MANK – KILB – BISCHOFSTETTEN: Abriss/Verkauf/Rückbau
  • BISCHOFSTETTEN – OBERGRAFENDORF : Tourismusbahn (Club MH6)

Kritik: Die Region verliert ein wesentliches Standbein in Sachen Mobilität! Die Erhaltung der Strecke hätte ohne öffentliche Zuwendungen durch das Engagement von fünf Vereinen (Freunde der Mankerbahn, Bürgerforum Kilb, Bahnhoffreunde Bischofstetten, Club MH6, IG Krumpe) finanziert und gewährleistet werden können.

Wir haben Alternativen!

Ziel ist die Erhaltung der Trasse für zukünftige Möglichkeiten und Innovationen. Zuerst als Tourismusbahn auf der alten Strecke, Verankerung in einem Gesamttourismuskonzept zum Nutzen der gesamte Region. Aufwertung durch einen weiteren Radweg, neben dem bereits bestehenden Meridianradweg und dem Melker Alpenvorlandradweg.

Mittelfristig: Betrieb mit akkubetriebenen Schienenbussen.

Weitere Informationen:
ARGE Mankerbahn
Ing. Armin PICHLER
0681 / 10467167
armin@products4fun.com
Web: Derzeit keine Website

 

Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf

Region: Bezirk Korneuburg (Leobendorf und Harmannsdorf)

Harmannsdorf-Rückersdorf PlanKurzbeschreibung: Fragwürdiger Bau einer Straßenumfahrung auf der grünen Wiese. Neben der grundsätzlichen Frage, ob so eine Umfahrung, die schon vor 30 Jahren geplant wurde und nun in Zeiten des Klimawandels „endlich“ gebaut werden soll, sinnvoll ist, ergeben sich durch die Trassierung vor allem zwei große Probleme:

  • Lärmbelästigung für die Anrainerortschaften Kleinrötz und Seebarn, die durch die Umfahrung deutlich mehr Verkehrslärm haben werden!
  • Das Geld, das für die Umfahrung verbraucht wird, fehlt der Region: Aus Kostengründen besteht die Gefahr, dass die Bahnstrecke Korneuburg–Ernstbrunn gekappt wird. Mit dieser Maßnahme würde man sich die Brücke bzw. technische Sicherung sparen. Die Bahnlinie ist derzeit für den Gütertransport und auch für regelmäßige touristische Fahrten in Betrieb.

Geplante Baukosten: Die Umfahrung soll nach Angaben des Landes rund 20 Millionen Euro kosten, Flächenverbrauch rund 20 Hektar!

 

Wir haben Alternativen!
  • Regiobahn: Der Planbetrieb würde viele PendlerInnen nach Korneuburg bzw. Wien schon in Ernstbrunn, Karnabrunn oder Wetzleinsdorf auf die Bahn umsteigen lassen, Harmannsdorf und Tresdorf wären vom PKW-Verkehr entlastet! Das Projekt für die Wiedererrichtung des Planbetriebs wird von den Gemeinden – allen voran Ernstbrunn und Großrußbach – aktiv unterstützt!
  • Güterverkehr auf der Schiene nach Ernstbrunn reaktivieren (Betriebe wären bereit Güter auf der Schiene zu befördern!)
  • LKW-Fahrverbote besser kontrollieren! Die Strecke durch Harmannsdorf wird von vielen Mautflüchtlingen benützt!

Weitere Informationen:
www.u-n-d.at